07.05.2010

Ministerpräsident Mappus in Öhringen

Auf Einladung der „Stiftung Familienunternehmen“ kamen 40 große Familienunternehmer aus der Region Heilbronn- Franken zu einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Stefan Mappus in das Weingut des Fürstenhaus´ Hohenlohe-Oehringen nach Verrenberg.
Schwerpunkt der Diskussion war neben der Analyse und Bewertung der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Familienunternehmen.
Bevor jedoch der Ministerpräsident Rede und Antwort stand, berichtete Christian von Stetten, der Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Schwäbisch-Hall- Hohenlohe und Berichterstatter der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, über den aktuellen Diskussionsstand zur Erbschafts- und Vermögensteuer.
Der Hohenloher Abgeordnete unterstrich dabei die herausragende Bedeutung der Familienunternehmen für Beschäftigung und Wachstum der deutschen sowie der regionalen Wirtschaft.
„ Wir sind in der Politik gefordert, auch weiterhin die Rahmenbedingungen für unsere Familienunternehmen mit ihren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so zu gestalten, dass der unternehmerischen Erfolg unserer Familienunternehmen und somit auch die Arbeitsplätze gesichert sind.“.

Ministerpräsident Stefan Mappus erläuterte anschließend, welche Bedeutung die Entwicklung des ländlichen Raums für seine Regierung in Stuttgart hat und dass er das Ziel verfolge:  „optimale infrastrukturelle Voraussetzungen, z. B. durch die Einrichtung von Hochschulstandorten, zu schaffen: Für die Region Heilbronn-Franken sind hier die Außenstelle Bad Mergentheim der DHBW Mosbach, die Außenstelle Künzelsau der Hochschule Heilbronn und – neu hinzugekommen – die Außenstelle Schwäbisch Hall zu nennen“.

Der Vorstand der „Stiftung Familienunternehmen“ Prof. Brun-Hagen Hennerkes bedankte sich für die gute Diskussion und machte deutlich, dass :
„gerade Hohenlohe durch eine Vielzahl von Familienunternehmen geprägt ist, die in ihrer Branche eine herausragende Stellung einnehmen. Dies hat dazu geführt, dass diese Region zu den wirtschaftlich erfolgreichsten in ganz Deutschland zählt. Zwar ist die Wirtschaftskrise auch an diese Familienunternehmen nicht spurlos vorübergegangen, doch Tugenden wie Sparsamkeit, Innovationskraft und eine hohe Motivation der Mitarbeiter haben dazu geführt, dass auch in schwierigen Krisenzeiten Substanzstärke und Ertragskraft erhalten geblieben sind.“.

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