Christian von Stetten trifft Chef der Tibetischen Exilregierung |

Es war kein großer Empfang, es handelte sich um einen Termin mit überschaubarer Teilnehmerzahl in einem der zahlreichen Sitzungssäle des Deutschen Bundestages im Paul-Löbe-Haus.
Dass der neue Ministerpräsident der Exilregierung Tibet, Dr. Lobsang Sangay, nicht wie jeder andere Regierungschef von der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel persönlich empfangen wurde, war im vorhinein klar. Zu schwierig und ambivalent ist die Tibetfrage in den deutsch-chinesischen Staatsbeziehungen. Doch es gibt seit einiger Zeit im Deutschen Bundestag mit dem Tibet-Gesprächskreis ein interfraktionelles Gremium, das sich laufend mit der Tibetproblematik beschäftigt.
Der Hohenloher Abgeordnete Christian von Stetten nimmt regelmäßig an diesen Sitzungen teil. „Es war sehr wichtig, den neu gewählten Ministerpräsidenten der tibetischen Exilregierung kennenzulernen. Ein kluger, vernünftiger Mann, der trotz der zum Teil dramatischen Zustände in Tibet ruhig und sachlich informiert.“.
Der Dalai Lama hat dieses Jahr die Führung der Tibeter Exilregierung an Dr. Lobsang Sangay übergeben und um seine Unterstützung gebeten. Christian von Stetten nahm in der Vergangenheit mehrfach an Treffen mit dem Dalai Lama teil und kritisiert auch öffentlich die „Tibetpolitik“ der chinesische Regierung.
Im Jahr 1999 besuchte der Dalai Lama auf Einladung der Firma Würth die Hohenloher Kreisstadt Künzelsau. Seit dem weht als Zeichen der Solidarität mit dem unterdrücktem Volk am 10. März, dem tibetischen Nationalvertag, vor dem Künzelsauer Rathaus die Tibetfahne.







