Ausbildung im Abgeordnetenbüro –
nicht nur reden sondern handeln!

Der mittelstandspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Schwäbisch Hall-Hohenlohe Christian von Stetten hat seiner Ankündigung in der 15. Wahlperiode, im Deutschen Bundestag für Ausbildungsplätze zu sorgen, Taten folgen lassen:
Auf dem Höhepunkt der damaligen Diskussion um Ausbildungsplatzabgabe und Zwangsmaßnahmen im Frühjahr 2004 hatte Christian von Stetten, der seit 2 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestags war, gegen das „bürokratische und undurchführbare Gesetz“ gestimmt. Gleichzeitig kündigte er an, dafür zu sorgen, dass in Zukunft alle 600 Bundestagsabgeordneten in ihren Berliner Büros ausbilden können, um sich damit der gesellschaftspolitischen Aufgabe nicht zu verweigern. Das bedeutete konkret, er musste erreichen, dass alle dafür erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden sollten.
Der selbständige Unternehmer Christian von Stetten bildete schon vor seinem Eintritt in den Deutschen Bundestag junge Menschen aus und verfügt über alle für die Ausbildung notwendigen Qualifikationsnachweise. Deshalb erhielt er vom Ältestenrat des Deutschen Bundestages im Mai 2004 eine Ausnahmegenehmigung, die ihn in die Lage versetzte, mit Christin Skala die erste offizielle Auszubildende in einem Berliner Bundestagsbüro einzustellen.
- Artikel in der Welt vom 16. Juli 2004
- Video auf Youtube: Der rbb berichtete über Christin Skala als erste Auszubildende im Deutschen Bundestag
Daraufhin meldeten sich über 40 Bundestagskollegen aus allen Fraktionen bei dem CDU-Wirtschafts- und Finanzpolitiker und bekundeten ihr Interesse, in Zukunft ebenfalls ausbilden zu wollen.
In der Zwischenzeit hatte die Bundestagsverwaltung reagiert und allgemeine Richtlinien für alle Bundestagsabgeordneten, die in ihren Büros ausbilden wollen, erstellt und mit Partnerfirmen und der IHK Berlin Rahmenverträge abgeschlossen.
Christin Skala, die sich gegen 280 Mitbewerberinnen und Mitbewerber um die Ausbildungsstelle zur „Kauffrau für Bürokommunikation“ durchsetzte, begann am 1. September 2004 mit Bezug ihres eigenen Büros im Paul-Löbe-Haus neben dem Reichstag die dreijährige Ausbildungszeit. Im Beisein des damaligen Präsidenten des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Herrn Ludwig Georg Braun, wurde am 29. Juni 2004 im Bundestagsbüro von Christian von Stetten der erste Ausbildungsvertrag unterschrieben.
Der DIHK-Präsident war von der Initiative des Hohenloher Abgeordneten begeistert und übernahm spontan die persönliche Patenschaft für diese erste Auszubildende in einem Berliner Bundestagsbüro. Frau Skala hat am 29. Juni 2007 ihre Ausbildung mit Auszeichnung bestanden und begann im September 2007 als Büroleiterin des Bundestagsabgeordneten Herrn Kurt J. Rosmanith fest zu arbeiten.
Bis heute sind durchgehend im Büro von Christian von Stetten junge Auszubildende beschäftigt.
„Ich nehme meinen Ausbildungsauftrag sehr ernst, denn als Unternehmer und Bundestagsabgeordneter kann ich den jungen Menschen eine Garantie für einen Ausbildungsplatz verbunden mit einer wertvollen Erfahrungszeit bieten. Ich würde mir wünschen, wenn noch mehr Kolleginnen und Kollegen aus dem Deutschen Bundestag diese wichtige Aufgabe wahrnehmen würden“, betont Christian von Stetten.
Interessenten für einen Ausbildungsplatz ab September 2013 können sich im Berliner Abgeordnetenbüro bei Antje Wimmler (Tel.: 030 – 227 75346, Fax: 030 – 227 769 00, E-Mail: christian.stetten@bundestag.de) bewerben oder informieren.
Derzeit absolviert Claudia Heinke ihre dreijährige Ausbildungszeit im Büro von Christian von Stetten.







